Valentino Sciotti, früherer Radrennfahrer aus einer Familie, die seit vielen Generationen den Weinbau in den Abruzzen mitbestimmte, fand dank Farnese Vini selbst zum Wein.
 Mit seinem Partner Camillo De Lellis konzipierte und vertreibt er Weine aus seiner Heimatregion mit internationalem Erfolg. Dies weckte Valentinos alten Sportsgeist und er suchte nach neuen Herausforderungen, wo er auf vergleichbare Weise mithelfen konnte, das verkannte Potenzial einer Anbauregion auszuschöpfen und bekannt zu machen. Zwangsläufig musste sein Interesse auf Apulien fallen, seit dem Altertum als Weinland gerühmt, aber als Region für Massenweine in Misskredit geraten. Er brachte sein Farnese-Team ein und zog Önologie-Professor Mario Ercolino hinzu, um dem Primitivo zu einem neuen, zeitgerechten, aber sortentypischen Ausdruck zu verhelfen. Aus der Partnerschaft zwischen der Cantina und Farnese entstand das Gemeinschaftsprojekt Feudi di San Marzano.