Wie aus einer "Entdeckung" ein kleiner Star wird, erleben wir freudigerweise gerade mit Juan Carlos Vizcarra. Noch selten haben wir solch opulent-sanfte, dunkelfruchtige, von Kaffee, Schokolade und Tabak durchzogene Weine probiert wie hier. Belohnt hat sich Juan Carlos seit kurzem mit einer neuen, kleinen Bodega, die der Qualität der Weine nochmals einen Schliff gibt. Angefangen vom nur vier Monate in amerikanischen Barrique ausgebauten Roble bis hin zum grandios-umwerfenden Celia sind das Weine, die den typischen und von uns hochgeschätzten Ribera-del-Duero-Stil verkörpern, ohne Noten von Cabernet Sauvignon oder zuviel französischer Eiche. Juan Carlos Vizcarra Beharren auf dem klassischen Stil hat sich gelohnt - nicht erst seit Parkers Lobeshymnen mit 96 Punkten für Celia und der Einstufung des Wine-Spectators direkt nach Pingus und Vega Sicilia werden ihm die Weine aus den Händen gerissen. Nach Jahren des intensiven Arbeitens, Tüftelns und ständigen Verbessern konnte sich Juan Carlos jetzt endlich eine kleine, neue Bodega leisten, die im letzen Jahr eingeweiht wurde. Hier wird jetzt vollendet, was draußen in den mehr als 30 Jahre alten, mit Tinto Fino bestückten Weinbergen, das ganze Jahr über naturnah angebaut und von der ganzen Familie von Hand gepflegt wurde.